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Glossar

Fachbegriffe kurz erklärt – von A bis Z.

A

AAAA-Eintrag (AAAA, AAAA-Record) DNS & Hosting
DNS-Eintrag, der einem Namen eine IPv6-Adresse zuordnet. Das Gegenstück für IPv4-Adressen heißt A-Eintrag.
AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) Recht & Lizenzen
Allgemeine Geschäftsbedingungen – vorformulierte Vertragsbedingungen, die für viele Aufträge gleichermaßen gelten.
Alt-Text (Alternativtext, Alt-Texte) Barrierefreiheit
Kurze Beschreibung eines Bildes im Code der Seite. Screenreader lesen sie vor, Suchmaschinen werten sie aus; rein dekorative Bilder bekommen einen leeren Alt-Text.
ANW (Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft, ANW-RLP) Organisationen & Region
Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft – Verband für eine naturnahe, dauerhafte Bewirtschaftung von Wäldern; ANW-RLP ist der Landesverband Rheinland-Pfalz.
API (Programmierschnittstelle) Schnittstellen
Programmierschnittstelle: Über sie tauschen Programme Daten aus, ohne die Bedienoberfläche zu nutzen – etwa um Einträge aus einem anderen System zu übernehmen.
Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag, Auftragsverarbeitungsvertrag, AVV) Recht & Lizenzen
Verarbeitet ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag (z. B. beim Hosting), brauchen Sie mit ihm einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO – den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
AWO (Arbeiterwohlfahrt) Organisationen & Region
Arbeiterwohlfahrt – einer der großen Wohlfahrtsverbände in Deutschland, u. a. mit Kitas, Pflege, Beratung und eigenen Mitgliedermagazinen.

B

Backend
Das Backend ist die Verwaltungsoberfläche einer Applikation, z.B: /redaxo oder /admin.
Barrierefreiheit (barrierefrei, digitale Barrierefreiheit) Barrierefreiheit
Websites so gestalten und programmieren, dass alle Menschen sie nutzen können – auch mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen, mit Screenreader oder nur per Tastatur.
BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz) Barrierefreiheit
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verpflichtet seit dem 28. Juni 2025 viele Unternehmen, Online-Shops und digitale Dienstleistungen für Verbraucher barrierefrei anzubieten. Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen ausgenommen.
Block (Blöcke, Blocks) KLXM Studio
Baustein einer Seite, etwa Text, Bild, Galerie, Karte oder Formular. Seiten setzen Sie aus Blöcken zusammen; jeder Block hat Felder für seine Inhalte und Optionen für die Darstellung.

C

CAA (CAA-Eintrag, Certification Authority Authorization) DNS & Hosting
DNS-Eintrag, der festlegt, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für Ihre Domain ausstellen dürfen. Ohne CAA-Eintrag darf das jede.
CalDAV (CardDAV, CalDAV/CardDAV) Schnittstellen
Offene Standards, mit denen Kalender (CalDAV) und Adressbücher (CardDAV) zwischen Server und Programmen wie Outlook, Thunderbird oder dem Smartphone abgeglichen werden.
CDN (Content Delivery Network) Technik
Content Delivery Network: Netz von Servern, das Dateien wie Bilder oder Skripte nah beim Besucher ausliefert. Dabei erfährt der CDN-Anbieter die IP-Adressen der Besucher.
Clickjacking (X-Frame-Options, frame-ancestors) Website-Sicherheit
Angriff, bei dem Ihre Seite unsichtbar in eine fremde Seite eingebettet wird, damit Besucher unbemerkt darauf klicken. Abhilfe: „frame-ancestors“ in der Content-Security-Policy oder „X-Frame-Options“.
CMS (Content-Management-System, Redaktionssystem) Grundlagen
Content-Management-System: Software, mit der Sie die Inhalte Ihrer Website selbst pflegen – Texte, Bilder, Seiten –, ohne programmieren zu müssen.
CMYK (Vierfarbdruck) Gestaltung
Farbmodell für den Druck aus Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Key). Bildschirmfarben (RGB) werden dafür umgerechnet.
CNAME (CNAME-Eintrag, Canonical Name) DNS & Hosting
DNS-Eintrag, der einen Namen als Alias auf einen anderen Namen verweisen lässt – etwa www.beispiel.de auf beispiel.de oder auf einen externen Dienst.
Content-Security-Policy (CSP) Sicherheit
Angabe des Servers, aus welchen Quellen eine Seite Skripte, Stile, Bilder usw. laden darf. Sie erschwert Angriffe wie Cross-Site-Scripting erheblich.
Corporate Design Gestaltung
Einheitliches Erscheinungsbild eines Unternehmens: Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Gestaltungsregeln für alle Medien – von der Visitenkarte bis zur Website.
Cron (Cronjob, Cronjobs) Betrieb
Zeitplan-Dienst des Servers, der Aufgaben regelmäßig von selbst startet – etwa den Suchindex abgleichen, Sicherungen anlegen oder Feeds abrufen.
Cross-Site-Scripting (XSS) Website-Sicherheit
Angriff, bei dem fremder Skriptcode in eine Website eingeschleust wird und im Browser der Besucher läuft, etwa um Sitzungen zu übernehmen. Saubere Programmierung und eine Content-Security-Policy schützen davor.
CSS (Cascading Style Sheets) Website
Sprache für das Aussehen von Webseiten: Farben, Schriften, Abstände und das Verhalten auf verschiedenen Bildschirmgrößen.

D

Datentabelle (Datentabellen) KLXM Studio
Strukturierte Inhalte wie Team, Termine, Produkte oder Referenzen: gleich aufgebaute Einträge mit festen Feldern, die auf mehreren Seiten erscheinen können – oft mit eigener Detailseite je Eintrag.
Deploy (Deployment) Betrieb
Das Übertragen einer neuen Software-Version auf den Server, damit sie dort läuft. Bei KLXM Studio betrifft das den Code – Inhalte der Live-Website bleiben unberührt.
DKIM (DomainKeys Identified Mail, DKIM-Signatur, DKIM-Schlüssel) E-Mail
Verfahren, bei dem ausgehende E-Mails digital signiert werden. Den passenden öffentlichen Schlüssel veröffentlichen Sie im DNS – so kann der Empfänger prüfen, dass die Mail unterwegs nicht verändert wurde.
DKIM-Selektor (Selektor, Selektoren) E-Mail
Name, unter dem ein öffentlicher DKIM-Schlüssel im DNS steht (selektor._domainkey.ihre-domain.de). So kann eine Domain mehrere Schlüssel nutzen, etwa für verschiedene Versanddienste.
DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance, DMARC-Eintrag, DMARC-Richtlinie) E-Mail
Richtlinie im DNS: Sie legt fest, was mit Mails geschieht, die bei SPF und DKIM durchfallen (zustellen, in den Spam, ablehnen), und wohin Berichte gehen. Schützt Ihre Domain vor gefälschten Absendern.
DMARC-Bericht (Sammelbericht, Sammelberichte, "rua") E-Mail
Tägliche Auswertung, die große Mail-Anbieter an die im DMARC-Eintrag (rua) genannte Adresse schicken: welche Server Mails für Ihre Domain versendet haben und ob SPF und DKIM gepasst haben.
DNS (Domain Name System) DNS & Hosting
Das „Telefonbuch“ des Internets: Es übersetzt Namen wie beispiel.de in IP-Adressen und enthält weitere Einträge, etwa für Mailserver (MX) oder Sicherheitsangaben (TXT).
DNS-Lookup (Lookup, DNS-Abfrage) E-Mail
Eine einzelne Abfrage im DNS. Beim Prüfen eines SPF-Eintrags sind höchstens 10 solcher Abfragen erlaubt (etwa durch include, a oder mx) – sonst gilt der Eintrag als fehlerhaft.
DNSSEC (Domain Name System Security Extensions) DNS & Hosting
Erweiterung des DNS, die Antworten digital signiert. So erkennen Resolver gefälschte DNS-Antworten. Einschalten lässt es sich meist beim Registrar bzw. DNS-Anbieter.
Domain (Domains, Domainname) DNS & Hosting
Der Name einer Website im Internet, z. B. klxm.de. Über das DNS wird er der richtigen Server-Adresse zugeordnet.
DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) Recht & Lizenzen
Die Datenschutz-Grundverordnung der EU regelt seit Mai 2018, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen – auch auf Websites, etwa bei Formularen, Statistik oder eingebundenen Diensten.

E

Editorial Design (Editorial) Gestaltung
Gestaltung von Publikationen wie Magazinen, Mitgliederzeitschriften und Broschüren – Text, Bild und Typografie im Zusammenspiel.
Embedding (Embeddings, Vektoren) KI
Zahlenfolge, mit der eine KI die Bedeutung eines Textes beschreibt. Ähnliche Inhalte haben ähnliche Embeddings – darauf beruht die semantische Suche.

F

FCrDNS (Forward-confirmed reverse DNS) E-Mail
„Forward-confirmed reverse DNS“: Der Name aus dem Reverse-DNS einer IP-Adresse zeigt wieder auf dieselbe Adresse. Gilt bei Mailservern als Zeichen sauberer Einrichtung.

H

Hosting (Webhosting) DNS & Hosting
Bereitstellung einer Website auf einem Server im Internet – mit Speicher, Domain, E-Mail, Sicherungen und Wartung.
HSTS (HTTP Strict Transport Security, Strict-Transport-Security) Website-Sicherheit
Angabe des Servers, mit der Browser eine Website für eine festgelegte Zeit nur noch über HTTPS aufrufen. Das verhindert, dass Angreifer die Verbindung auf unverschlüsseltes HTTP herabstufen.
HTML (Hypertext Markup Language) Website
Auszeichnungssprache für den Aufbau von Webseiten: Überschriften, Absätze, Links und Bilder werden darin beschrieben.
HTTP (Hypertext Transfer Protocol) Website
Protokoll, mit dem Browser und Webserver Seiten austauschen. In der verschlüsselten Form heißt es HTTPS.
HTTP/2 Website
Zweite Hauptversion des HTTP-Protokolls: Sie überträgt mehrere Dateien gleichzeitig über eine Verbindung und macht Websites dadurch meist schneller als HTTP/1.1.
HTTP/3 (QUIC) Website
Neueste Version von HTTP. Sie nutzt das Protokoll QUIC über UDP statt TCP und baut Verbindungen schneller auf – ein Vorteil vor allem in Mobilfunknetzen.
HTTPS Sicherheit
Die verschlüsselte Variante von HTTP: Seiten und Formulardaten werden per TLS geschützt übertragen. Erkennbar an „https://“ in der Adresse.

I

IHK (Industrie- und Handelskammer, Niederrheinische IHK) Organisationen & Region
Industrie- und Handelskammer – Selbstverwaltung der regionalen Wirtschaft; am Niederrhein ist das die Niederrheinische IHK.
Infografik (Infografiken) Gestaltung
Grafik, die Zahlen, Abläufe oder Zusammenhänge auf einen Blick verständlich macht – etwa als Diagramm, Karte oder Schaubild.
IP-Adresse (IP, IP-Adressen) DNS & Hosting
Nummer, unter der ein Gerät im Internet erreichbar ist – als IPv4 (z. B. 203.0.113.7) oder als längere IPv6-Adresse.
IPv4 (IPv4-Adresse, IPv4-Adressen) DNS & Hosting
Klassische Version des Internet-Protokolls mit Adressen wie 192.0.2.1. Die rund 4,3 Milliarden möglichen Adressen sind weitgehend vergeben, deshalb kommt zusätzlich IPv6 zum Einsatz.
IPv6 (IPv6-Adresse, IPv6-Adressen) DNS & Hosting
Neuere Version des Internet-Protokolls mit sehr viel mehr Adressen als IPv4, etwa 2001:db8::1. Viele Netze, vor allem im Mobilfunk, nutzen sie bevorzugt.
ISO-Wert (ISO) Gestaltung
Lichtempfindlichkeit in der Fotografie: Ein höherer ISO-Wert erlaubt Fotos bei wenig Licht, erhöht aber das Bildrauschen.

J

JSON Schnittstellen
Einfaches Textformat für strukturierte Daten, das Menschen lesen und Programme leicht verarbeiten können. Standard für den Datenaustausch über Web-Schnittstellen.
JSON-LD (strukturierte Daten, Schema.org) Web
Format für strukturierte Daten im Code einer Seite: Es beschreibt Suchmaschinen maschinenlesbar, worum es geht – etwa Organisation, Veranstaltung oder Artikel (Vokabular von schema.org).

K

KI (Künstliche Intelligenz) KI
Künstliche Intelligenz: Software, die aus vielen Beispielen Muster lernt und damit z. B. Texte entwirft, übersetzt oder Bilder beschreibt.
KI-Assistent (KI-Assistenten) KI
Programm, das mit künstlicher Intelligenz Aufgaben in Sprache erledigt – etwa Texte vorschlagen, übersetzen oder Fragen beantworten. Ergebnisse sollten immer von Menschen geprüft werden.
Kit (Kits) KLXM Studio
In KLXM Studio das Paket aus Gestaltung und Bausteinen einer Website: Layout, Farben, Schriften und die passenden Blöcke. Ein Kit lässt sich anpassen oder wechseln, die Inhalte bleiben.
Kompression (gzip, Brotli) Website
Der Server verkleinert Texte wie HTML, CSS und JavaScript vor dem Versand, meist mit gzip oder dem effizienteren Brotli. Das spart Datenvolumen und Ladezeit.
KW (Kalenderwoche) Allgemein
Kalenderwoche – in Deutschland nach ISO 8601 gezählt; die erste Woche ist die mit dem ersten Donnerstag des Jahres.

L

Landingpage (Landingpages) Web
Eigenständige Einstiegsseite für eine Kampagne oder ein Angebot, oft unter einer eigenen Domain. In KLXM Studio gehört sie trotzdem zur selben Website und Verwaltung.

M

MCP (Model Context Protocol, MCP-Server) KI
Model Context Protocol: offener Standard, über den KI-Assistenten auf Werkzeuge und Daten zugreifen. Über einen MCP-Server können solche Assistenten zum Beispiel Inhalte einer Website lesen oder Entwürfe anlegen.
Medien-Pool (Pool, Pools, Medienpool) KLXM Studio
Gemeinsame Mediathek für mehrere Websites einer Installation: Bilder und Dateien liegen einmal vor und lassen sich auf allen beteiligten Websites verwenden.
MIT-Lizenz (MIT License) Recht & Lizenzen
Sehr freizügige Open-Source-Lizenz: Die Software darf genutzt, verändert und weitergegeben werden – auch kommerziell –, solange der Urheberrechtshinweis erhalten bleibt.
MX-Eintrag (MX, MX-Record) E-Mail
DNS-Eintrag, der angibt, welche Server die E-Mails für Ihre Domain annehmen. Mehrere MX-Einträge mit unterschiedlicher Priorität sorgen für Ausfallsicherheit.
MySQL (MariaDB, MySQL/MariaDB) Technik
Verbreitete Datenbank-Server für Websites. MariaDB ist eine weitgehend kompatible, freie Weiterentwicklung von MySQL.

N

Nameserver DNS & Hosting
Server, die die DNS-Einträge einer Domain bereithalten und Anfragen dazu beantworten. Welche Nameserver zuständig sind, ist beim Registrar hinterlegt.
Nextcloud Web
Open-Source-Plattform für Dateien, Kalender, Kontakte, Videokonferenzen und Zusammenarbeit – eine Alternative zu großen Cloud-Diensten, betrieben auf eigenen oder ausgewählten Servern.
NIAG (Niederrheinische Verkehrsbetriebe, Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG) Organisationen & Region
Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG – Verkehrsunternehmen für Bus und Nahverkehr am Niederrhein mit Sitz in Moers, dazu Logistik und Bildung.
NRW (Nordrhein-Westfalen) Organisationen & Region
Nordrhein-Westfalen – das Bundesland, in dem Moers und der Niederrhein liegen.

O

ÖJV (Ökologischer Jagdverband, OeJV) Organisationen & Region
Ökologischer Jagdverband – setzt sich für eine an Wald, Wild und Natur orientierte Jagd ein, mit Landesverbänden wie dem ÖJV Rheinland-Pfalz.
Ollama KI
Kostenlose Software, mit der sich KI-Sprachmodelle auf eigenen Rechnern oder Servern betreiben lassen – ohne dass Texte an externe Cloud-Anbieter gehen.
Open Source (Open-Source, quelloffen, Open-Source-Software) Recht & Lizenzen
Software, deren Quellcode offenliegt und unter einer freien Lizenz genutzt, geprüft und verändert werden darf. Das schafft Transparenz und macht unabhängig von einzelnen Herstellern.
OpenAPI Schnittstellen
Standard, der eine REST-API maschinenlesbar beschreibt. Daraus lassen sich Dokumentation, Testwerkzeuge und Programmcode für die Anbindung erzeugen.
OpenImmo Schnittstellen
Branchenstandard zum Austausch von Immobilienangeboten zwischen Maklersoftware und Portalen bzw. Websites.
OpenStreetMap Web
Freie Weltkarte, die eine weltweite Gemeinschaft pflegt. Ihre Daten dürfen unter Nennung der Quelle frei genutzt werden – auch für Karten auf Websites.

P

Passkey (Passkeys, WebAuthn) Sicherheit
Anmeldung ohne Passwort: Ein Schlüsselpaar wird auf Ihrem Gerät gespeichert und per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN freigegeben. Passkeys sind gegen Phishing weitgehend immun.
Permissions-Policy Website-Sicherheit
Header, mit dem eine Website Browser-Funktionen wie Kamera, Mikrofon oder Standort für sich und eingebettete Inhalte abschaltet.
Phishing (Phishing-Mail, Phishing-Mails) Sicherheit
Betrügerische Nachrichten, die wie echte Mails von Banken, Shops oder Kollegen aussehen, um Zugangsdaten oder Geld zu erbeuten. SPF, DKIM und DMARC erschweren den Missbrauch Ihrer Domain dafür.
PHP Technik
Weit verbreitete Programmiersprache für Websites. KLXM Studio ist in PHP geschrieben und läuft deshalb auf fast jedem üblichen Webhosting.
PR (Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit, PR-Arbeit) Kommunikation
Public Relations – Öffentlichkeitsarbeit: gezielte Kommunikation mit Presse, Kundschaft und Öffentlichkeit, etwa über Pressemitteilungen und Fachbeiträge.
PWA (Progressive Web App) Web
Website, die sich wie eine App verhält: Sie lässt sich auf dem Startbildschirm installieren, startet schnell und funktioniert teilweise auch ohne Internetverbindung.

R

Rebranding Gestaltung
Überarbeitung eines Markenauftritts: Name, Logo, Farben und Bildsprache werden neu ausgerichtet, damit die Marke wieder zum Unternehmen passt.
REDAXO Web
Open-Source-CMS aus Deutschland mit großer Community: schlank, flexibel erweiterbar und für Websites jeder Größe geeignet.
Referrer-Policy Website-Sicherheit
Legt fest, wie viel von der aktuellen Adresse der Browser beim Klick auf einen Link an die nächste Website weitergibt. Ohne Angabe gilt „strict-origin-when-cross-origin“ (bei fremden Seiten nur die Domain).
Registrar (Registrare) DNS & Hosting
Das Unternehmen, bei dem Sie Ihre Domain registriert haben. Dort ändern Sie zum Beispiel die Nameserver oder schalten DNSSEC ein.
Relaunch (Website-Relaunch) Gestaltung
Neuauflage einer Website oder Marke: neu gestaltet, technisch erneuert und inhaltlich überarbeitet – die Adresse bleibt meist gleich.
REST-API (REST, REST-APIs) Schnittstellen
Verbreitete Form einer Programmierschnittstelle über HTTP: Inhalte werden über Adressen abgerufen, angelegt oder geändert, meist im Format JSON.
Reverse DNS (Reverse-DNS, PTR-Eintrag, PTR, rDNS) E-Mail
Rückwärts-Auflösung einer IP-Adresse zu einem Namen (PTR-Eintrag). Viele Mailserver lehnen Mails von Servern ohne passenden Reverse-DNS ab; eingetragen wird er beim Anbieter der IP-Adresse.
RSS (RSS-Feed, Atom) Schnittstellen
Format für Nachrichten-Feeds: Eine Website stellt neue Beiträge als Liste bereit, die andere Programme oder Websites automatisch abrufen können.

S

S/MIME Sicherheit
Standard zum Verschlüsseln und Signieren von E-Mails mit Zertifikaten. So kann nur der vorgesehene Empfänger eine Nachricht lesen – auch Formular-Anfragen einer Website.
Screenreader (Bildschirmleser) Barrierefreiheit
Software, die Bildschirminhalte vorliest oder in Braille ausgibt. Blinde und sehbehinderte Menschen bedienen damit Computer und Smartphones – Websites müssen dafür sauber aufgebaut sein.
semantische Suche (semantisch) KI
Suche nach Bedeutung statt nach genauen Wörtern: Sie findet auch Treffer, die andere Begriffe verwenden, etwa „Zahnarzt“ bei der Suche nach „Zahnschmerzen“.
SEO (Suchmaschinenoptimierung) Web
Suchmaschinenoptimierung: Maßnahmen, damit eine Website bei Google & Co. gut gefunden wird – von hilfreichen Inhalten und Seitentiteln über schnelle Ladezeiten bis zu sauberer Technik.
Sicherheits-Header (Security-Header, Security Header, Sicherheitsheader) Website-Sicherheit
Zusätzliche Angaben, die der Webserver mit jeder Seite mitschickt, etwa HSTS oder Content-Security-Policy. Sie weisen den Browser an, bestimmte Angriffe zu unterbinden.
SkF (SKF, Sozialdienst katholischer Frauen) Organisationen & Region
Sozialdienst katholischer Frauen – katholischer Fachverband der Sozialen Arbeit, der Frauen, Kinder und Familien in schwierigen Lebenslagen begleitet.
Social Media (Soziale Medien, Social-Media) Kommunikation
Soziale Netzwerke wie Instagram, LinkedIn oder Facebook – und die Kommunikation dort mit Beiträgen, Bildern und Videos.
SoftFail ("~all") E-Mail
Ergebnis eines SPF-Eintrags mit „~all“: Mails von nicht genannten Servern werden nicht abgewiesen, sondern als verdächtig markiert. Zusammen mit DMARC die übliche, sichere Einstellung.
SPF (Sender Policy Framework, SPF-Eintrag, SPF-Record) E-Mail
Ein DNS-Eintrag, der festlegt, welche Server E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden dürfen. Empfangende Server prüfen damit, ob eine Mail von einem erlaubten Absender stammt.
Spoofing (E-Mail-Spoofing) Sicherheit
Das Fälschen des Absenders, damit eine E-Mail von einer vertrauenswürdigen Domain zu kommen scheint. DMARC mit „quarantine“ oder „reject“ macht das für Ihre Domain deutlich schwerer.
SQLite Technik
Datenbank in einer einzigen Datei, ohne eigenen Datenbank-Server. Ideal für kleine und mittlere Websites: einfach zu sichern und umzuziehen.
SSL (Secure Sockets Layer) Verschlüsselung
Vorgänger von TLS. Das Protokoll selbst ist veraltet und unsicher; der Name lebt in Begriffen wie „SSL-Zertifikat“ weiter – gemeint ist heute fast immer TLS.
SSL-Zertifikat (TLS-Zertifikat, Zertifikat, Serverzertifikat) Verschlüsselung
Digitaler Ausweis eines Servers: Er bestätigt, dass die Verbindung wirklich zur angegebenen Domain führt, und ermöglicht die Verschlüsselung. Zertifikate laufen ab und müssen erneuert werden.
SSO (Single Sign-on) Sicherheit
Single Sign-on: einmal anmelden und mehrere Anwendungen oder Websites nutzen, ohne sich jedes Mal erneut anzumelden.
Staging (Staging-Umgebung) Betrieb
Testumgebung, die der Live-Website gleicht. Neue Funktionen und Inhalte lassen sich dort prüfen, bevor sie online gehen – Suchmaschinen bleiben ausgesperrt.
STARTTLS E-Mail
Befehl, mit dem zwei Mailserver eine zunächst unverschlüsselte Verbindung auf TLS umstellen. Ohne STARTTLS gehen Mails zwischen den Servern im Klartext über das Netz.
Subdomain (Subdomains) DNS & Hosting
Name unterhalb Ihrer Domain, etwa shop.beispiel.de oder mail.beispiel.de. Subdomains können eigene DNS-Einträge und eigene Einstellungen haben.

T

TDDDG (Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz, TTDSG) Datenschutz
Das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (bis Mai 2024: TTDSG) regelt unter anderem, wann Websites Cookies und ähnliche Techniken nur mit Einwilligung einsetzen dürfen.
Template (Templates, Vorlage) Website
Vorlage für wiederkehrende Seiten oder Dokumente: Aufbau und Gestaltung stehen fest, die Inhalte werden eingesetzt.
TLS (Transport Layer Security, TLSv1.3, TLSv1.2) Verschlüsselung
Verschlüsselungsprotokoll für Verbindungen im Internet, etwa bei HTTPS oder zwischen Mailservern. Aktuell sind die Versionen 1.2 und 1.3; ältere gelten als unsicher.
TTL (Time to Live) DNS & Hosting
Wie lange (in Sekunden) ein DNS-Eintrag zwischengespeichert werden darf. Eine kurze TTL lässt Änderungen schneller wirken, eine lange entlastet die Nameserver.
TXT-Eintrag (TXT, TXT-Record) DNS & Hosting
DNS-Eintrag für frei formulierten Text. Darin stehen zum Beispiel SPF, DMARC und DKIM-Schlüssel oder Nachweise, dass Ihnen eine Domain gehört.

U

Untertitel (WebVTT) Barrierefreiheit
Text zum Gesprochenen in Videos, zeitlich passend eingeblendet. Im Web meist als WebVTT-Datei; Untertitel helfen gehörlosen Menschen und allen, die ohne Ton schauen.

W

W3C (World Wide Web Consortium) Website
World Wide Web Consortium – Gremium, das die offenen Standards des Webs wie HTML, CSS und die Barrierefreiheits-Richtlinien WCAG entwickelt.
WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) Barrierefreiheit
Internationale Richtlinien des W3C für barrierefreie Webinhalte. Stufe AA der WCAG 2.1 ist die Grundlage der europäischen Norm EN 301 549 und damit der Anforderungen nach dem BFSG.
Weiterleitung (301-Weiterleitung) Website
Der Server schickt den Browser automatisch zu einer anderen Adresse. Code 301 bedeutet „dauerhaft umgezogen“ (wichtig für Suchmaschinen), 302 oder 307 „vorübergehend“.

X

X-Content-Type-Options (nosniff) Website-Sicherheit
Header mit dem Wert „nosniff“: Der Browser behandelt Dateien nur als den angegebenen Typ und rät nicht selbst. Das verhindert, dass etwa ein hochgeladenes Bild als Skript ausgeführt wird.
XML Schnittstellen
Textformat für strukturierte Daten mit Auszeichnungen in spitzen Klammern. Viele Feeds und Austauschformate (z. B. RSS, OpenImmo) bauen darauf auf.

Z

Zertifikatskette (Zwischenzertifikat, Zwischenzertifikate) Verschlüsselung
Reihe von Zertifikaten vom Serverzertifikat über Zwischenzertifikate bis zum Wurzelzertifikat einer Zertifizierungsstelle. Fehlt ein Glied, melden Browser oder Mailserver einen Fehler.
Zertifizierungsstelle (Certificate Authority, CA) Verschlüsselung
Vertrauenswürdige Stelle, die Zertifikate ausstellt, zum Beispiel Let’s Encrypt oder Sectigo. Browser und Betriebssysteme bringen eine Liste anerkannter Zertifizierungsstellen mit.
Zwei-Faktor-Anmeldung (Zwei-Faktor-Authentifizierung, Zwei-Faktor, 2FA, TOTP) Sicherheit
Anmeldung mit zwei Nachweisen, etwa Passwort plus sechsstelliger Code aus einer App (TOTP). Selbst wenn das Passwort bekannt wird, bleibt das Konto so geschützt.