Schöne Aussichten!
Für soziale und kulturelle Vielfalt in Moers.

Schlosstheater Moers "Perikızı. Ein Traumspiel" / Foto: Karl-Bernd Karwasz

Die Städte und Kommunen in NRW stecken derzeit in einer historischen Krise. Auch die Stadt Moers ist hoch verschuldet. Mit den Sparvorschlägen, die der Kämmerer dem Rat der Stadt Moers vorgelegt hat, um ein Haushaltssicherungskonzept einzuleiten, sind zahlreiche kulturelle und soziale Einrichtungen sowie Festivals in Moers in ihrer Existenz bedroht. Ähnlich wie Wuppertal, Duisburg, Oberhausen, Essen und andere Städte in NRW droht damit auch Moers der kulturelle und soziale Kahlschlag.

Das Schlosstheater Moers hat die Vereine und Verbände in Moers aufgerufen, die Folgen des Haushaltssicherungskonzepts öffentlich zu machen und dem drohenden Abbau wichtiger Kultur- und Sozial-Einrichtungen entgegen zu treten.

Die Kundgebung „Schöne Aussichten!" am Montag, den 19. April 2010, um 16.00 Uhr auf dem Kastellplatz im Zentrum von Moers soll ein Zeichen setzen für den Erhalt der sozialen und kulturellen Vielfalt in Moers und den Schulterschluss von Kultur, Bildung, Sozialbereich und Sport demonstrieren.

Neben Stellungnahmen aus den einzelnen Bereichen soll ein Rahmenprogramm das lebendige Kulturleben der Stadt widerspiegeln. Auch der Bürgermeister der Stadt Moers Norbert Ballhaus wird sich zu der Situation äußern. Zusätzlich werden Vertreter aus Stadttheatern anderer Städte in NRW erwartet, deren Arbeit auch von Kürzungen und/oder der Schließung bedroht ist. Durch die Veranstaltung führt der renommierte Kultur-Journalist Stefan Keim, der u.a. für den WDR, Die Welt, die Frankfurter Rundschau und Die Deutsche Bühne arbeitet.

Wir wollen ein Zeichen setzen für eine lebenswerte Stadt, in der die freiwilligen Leistungen ein Bekenntnis für die Menschen sind, die in ihr leben. Dazu laden wir Sie ein, sich so zahlreich wie möglich an der Kundgebung „Schöne Aussichten!" zu beteiligen: Kommen Sie nach Moers!

 

stm
Mehr Infos: www.schlosstheater-moers.de

Foto: Schlosstheater Moers „Perikızı. Ein Traumspiel“, v.l. Nurettin Tubay, Frank Wickermann, Magdalene Artelt, Mehmet Gümü

Kein Artikel vorhanden

Weitere Informationen finden Sie hier: Das Schlosstheater muss bleiben!